Welt ging verloren …!

Welt ging verloren auf werden wie Jesus

Es war im Jahre 1915.

Als blutjunger Kriegsfreiwilliger stand ich an der Front. Wir lagen am Kanonberg in der Champagne in einer trostlos zerstörten Gegend.

Am Tag vor Weihnachten kam Post. Ich kriegte auch ein Päckchen. Unter allerlei lieben Gaben war da ein gelber Wachsstock. „Kinder, wir machen uns einen Weihnachtsbaum!“ hieß es, als man den Wachsstock in meiner Hand sah. Weiterlesen

Das kleine Wort „mein“, das ganz groß geworden ist

Hirtenpsalm auf werden-wie-jesus.de

Ein altes Predigerehepaar verlebte schon seit Jahren den Sommerurlaub in den Bergen. Bei ihren Spaziergängen lernten sie den Hirtenjungen Sepp kennen. Er kannte seine Schafe genau und wußte alles, was ein Hirtenjunge wissen muss, um vor seinem Bauern zu bestehen. In der Schule gehörte er allerdings nicht zu den schnellen Denkern und hinkte seinen Schulfreunden bedenklich nach. Der alte Prediger unterhielt sich gerne mit den etwas einfältigen, aber immer frohen und freundlichen Jungen. Weiterlesen

Der Soldat, der nicht aufgab

Ich war 18 oder 19 und stand seit längerer Zeit in schweren, inneren Kämpfen. Ich hörte immer wieder eine Stimme, die mir einflüsterte: „Gib auf! Es hat sowieso keinen Zweck. Wie lange willst du noch widerstehen? Lass dich einfach treiben und genieße das Leben.“ Und dann, an einem Nachmittag schwang ich mich auf mein Fahrrad und fuhr raus, auf in die Wälder und Felder. Es war ein schöner sonniger Tag und ich genoss die Landschaft. Während ich da radelte und die Grashalme im Wind beobachtete, entstand ein Bild vor meinem innerem Auge. Weiterlesen

Weihnachten in Stalingrad

Werden wie Jesus Weihnachten in Stalingrad

Kalter Dezemberwind fegt über den Haupverbandsplatz. Er ist beängstigend überfüllt, ständig kommen Neuzugänge. In der Nacht waren wir eingeliefert worden. Wir froren jämmerlich. Als Schwerverwundete hatte man uns in Zelten untergebracht. Schließlich wurden wir in einen Erdbunker verlegt. Hier lagen wir im Halbdunkel wie die Heringe nebeneinander, verschmutzt und verlaust. Seit Wochen hatten wir kein Wasser mehr gesehen. Tagesverpflegung: Kaffeebrühe, 2 Scheiben Brot und etwas Pferdefleischbrühe. Weiterlesen

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