Nachdenkliches Bibellesen V: Der Betrüger

Nachdenkliches Bibellesen V: Der Betrüger

Ich möchte dir heute vorschlagen einen längeren Abschnitt aus dem 1. Mose zu studieren. Ziel dieser Arbeit ist es die Phantasie einzusetzen, um den Text zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Du musst nicht unbedingt viele verschiedene Bibelübersetzungen für diese Übung mitnehmen. Gut wäre ein der modernen Übersetzungen/Übertragungen, wie z.B. „Neue evangelistische Übersetzung“ oder „Hoffnung für alle“, die sich flüssig lesen lassen. Wenn du sonst immer in der Luther Bibel liest, versuch mal die „Schlachter 2000“, auch die lässt sich gut lesen. Weiterlesen

Warum wir vergeben sollten (Teil 2)

Warum wir vergeben sollen 2

Dieses Gleichnis (siehe Teil 1) gehört zu den Gleichnissen, die Jesus nicht erklärt hat. Wenn ich mich aber an die Gleichnisse halte, die er erklärt hat und die Muster, die ich dort sehe auf dieses Gleichnis anwende, dürfte es nicht schwer fallen dieses Gleichnis zu erklären. Weiterlesen

Warum wir vergeben sollten (Teil 1)

Warum wir vergeben sollen 1

Jesus und seine Jünger sind in Kapernaum der Heimatstadt von Petrus, Johannes und Jakobus. Vielleicht sind sie im Haus von Petrus und unterhalten sich. Die Jünger kommen wie so oft mit einer Frage zu ihm: „Wer ist der größte im Himmelreich?“ Jesus sagt: „Der, der sich selbst erniedrigt, wie ein Kind, der wird der größte im Himmelreich“.

Er warnt daraufhin seine Jünger, diejenigen, die sich erniedrigen zu verachten. Er spricht davon, dass er in die Welt gekommen ist, um die verachteten, um die verlorenen zu suchen und selig zu machen. Und erzählt ihnen die Geschichte vom verlorenen Schaf. Weiterlesen

Nachdenkliches Bibellesen III

Nachdenkliches Bibellesen

Das neue Gebot

Heute möchte ich vorschlagen einen einzigen Vers nachdenklich zu lesen. Im 1. Artikel der Serie war es ein Abschnitt, im 2. Artikel ein Buch, jetzt geht es um einen Vers.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

— JOHANNES 13,34

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Zeichen der Zeit (aus dem frühen 20. Jahrhundert)

Zeichen der Zeit

In dem Buch „Die neutestamentliche Gemeinde“ schreibt H. M. Riggle im letzten Kapitel:

Während ein hoher Prozentsatz der Namenschristen, sowohl Prediger wie auch Laien, heutzutage immer mehr von den klaren Richtlinien der biblischen Lehre abweicht, erheben namhafte Prediger ihre Stimme und versuchen die Trennungsmauern zu beseitigen, die nicht selten wegen geringfügiger Glaubensunterschiede aufgerichtet worden sind. Sie bemühen sich, theologische Streitfragen, die die Christen Jahrhundertelang getrennt haben, an die Seite zu legen und dafür eine herzliche christliche Gemeinschaft zu fördern.

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Wie bleibe ich in Jesus?

Wie bleibe ich in Jesus?

Es ist Nacht. Sie gehen durch das Kidrontal zum Garten Gethsemane. Ein Weg, den sie schon öfter gegangen sind. Aber diesmal ist es irgendwie anders. Sie schweigen. Jeder ist in Gedanken vertieft über das was der Meister vorhin gesagt und getan hat. Dann schaut einer hoch. Oben ist der Tempel und über dem Tor schimmert im Mondlicht die riesige Weintraube. Irgendwie bleiben alle stehen und schauen da hoch. Und dann sagt Jesus: „ICH bin der wahre Weinstock!“ Und dann sagt er einige Dinge von enormer Wichtigkeit. Weiterlesen

Starke Mitarbeiter – Starke Gemeinden

 

„Starke Mitarbeiter – Starke Gemeinden“

Ich erlebe, wie junge Menschen über ihre Gemeinden klagen. Ich erlebe wie Älteste, die Brüder, die in der Verantwortung stehen, krampfhaft versuchen die Fassade einer idealen Gemeinde aufrecht zu erhalten. Eines Tages, als ich im Gespräch mit einem jungen Bruder war, ist es mir klar geworden. Wir brauchen keine idealen Gemeinden, das was wir brauchen ist eine gesunde Gemeinde. Wir werden keine Gemeinde finden, in der es keine Probleme gibt. Aber wir können eine Gemeinde sein, die mit den Problemen recht umgehen kann. Weiterlesen

10 Maßstäbe was Liebe wirklich bedeutet

10 Maßstäbe, was Liebe wirklich bedeutet

Ich hatte mal ein kleines Experiment gemacht. Ich habe Christen die ich liebe, die ich sehr schätze und achte im Gespräch nach irgendeiner kleinen äußerlichen Sache gefragt. Eine Sache, die Jesus nie geboten oder verboten hat. Etwas über die in unseren Kreisen viel diskutiert wird. Zum Beispiel: „Warum ist es nicht gut im Sommer zum Urlaub an den Strand zu fahren?“ oder „Was ist verkehrt daran, wenn Frauen Hosen tragen?“ Und dann, etwas später im Gespräch habe ich gefragt „Was heißt eigentlich Liebe deinen Nächsten wie dich selbst praktisch? Wie kann ich feststellen, ob ich dieses Gebot Christi in der letzen Woche erfüllt habe?

Das Ergebnis dieses Experiments zeigt, dass wir uns sehr ausführlich mit den kleinen äußerlichen Sachen, die strenggenommen keine Gebote sind, beschäftigen. Und uns praktisch gar nicht mit dem größten Gebot auseinandersetzen. Wie froh war ich, als ich auf diesen Artikel von Janice von Waiting at his Doorway gestoßen bin. Weil hier jemand ist, der das größte Gebot ernst nimmt und darüber nachdenkt. Und mir endlich ein paar praktische Anhaltspunkte gibt, damit ich feststellen kann, wie ich das Gebot der Liebe in der letzten Woche ausgelebt habe. Worauf ich meine Gebete richten muss, um Christus ähnlicher zu werden.

 

Wer seinen Traum von einer Christlichen Gemeinschaft mehr liebt als die Gemeinschaft selbst, der wird zum Zerstörer jeder christlichen Gemeinschaft, und ob er es persönlich noch so ehrlich, noch so ernsthaft und hingebend meinte.

Dietrich Bonnhoefer

Gott hasst die Träumerei; denn sie macht stolz und anspruchsvoll. Wer sich das Bild einer Gemeinschaft erträumt, der fordert von Gott, von dem Anderen und von sich selbst die Erfüllung. Er tritt als Fordernder in die Gemeinschaft der Christen, richtet ein eigenes Gesetz auf und richtet danach die Brüder und Gott selbst.

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