Unser Gruß bringt Segen

Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre Gottes!

– 1. KORINTHER 10,31

Das ist ein sehr praktischer Vers, an den wir jeden Tag oft denken können. Versuche, wenn du ein Glas Wasser trinkst, es ganz bewusst, im inneren Dank, zu Gottes Ehre zu tun. Etwas anderes, das wir auch zu Gottes ehre tun können und das uns täglich begegnet, beschreibt G. D. Krummacher in seinen Andachten „Tägliches Manna“

Das Grüßen oder Segnen wahrer Christen ist auch etwas Heilsames und Kräftiges, wenn es geschieht, wie es geschehen soll, mit gläubiger Erhebung des Herzens zu Gott durch Christum.

Wir glauben an eine Gemeinschaft der Heiligen. Sie besteht nicht bloß in der herzlichen und aufrichtigen Liebe, welche unter wahren Christen so unfehlbar stattfindet, dass Johannes sie als Kennzeichen angibt, man sei vom Tode in’s Leben kommen, und wer den Bruder nicht liebe, der bleibe im Tode. Sie besteht nicht bloß darin, dass man sie mit seiner äußern Habe unterstützt, und mit seinen geistlichen Gaben dienet, z. B. belehret, aufmuntert, tröstet; sondern wir haben Grund zu glauben, dass unser Werk in dem Herrn keineswegs vergeblich sei, wenn wir uns gegenseitig im Geiste segnen, und Heil und Gnade vom Herrn betend über einander herabwünschen.

Der Herr tut ja, was die Gottesfürchtigen begehren. Ja, es ist gegenseitige Pflicht. Wir segnen euch im Namen des Herrn, – so schließt der 119. Psalm, und Paulus spricht: Betet für einander! Lasset auch uns das gegenseitig fleißig üben, damit der Leib Christi erbauet werde. Doch unser Segnen an sich ist unkräftig, und nur dann kräftig, wenn unsere Herzen vom Herrn dazu bewirkt werden, und mit seinem Rat übereinstimmen.

Betgemeinde, heilige dich!

Wenn du heute deinem Bruder oder Schwester begegnest und sie grüßt, erhebe dein Herz für einen Augenblick zu Gott. Danke für sie/ihn und bitte um den Segen. Und auch jeden Anderen, den du grüßt, tue es im Aufblick zu Gott mit der Bitte um Gnade.


Quelle:
Bibel Forum des Betanien Verlags.

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Kommentaren (3)

  1. Schneider Eugen

    Danke Robert für diesen Post. Ich wünsche dir Gottes reichen Segen.

  2. christine ott

    Lieber Robert!
    Danke für diesen Gedanken.Wie oft ist man zu sehr im Stress und mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt und versäumt dadurch so wertvolle Gelegenheiten.
    Gott segne dich!

  3. Albrecht Schmidt

    Die größte Anfechtung bzgl. o.g. Themas ist möglicherweise der Umgang mit dem Internet. Ich muß immer die Frage stellen: dient das, was ich mir gerade anschaue oder lese der Ehre Gottes?

    Und… wie anders sähe es in unseren Gemeinden aus, wenn alles, was die Menschen dort tun und lassen der Ehre Gottes dienen würde. Dann gäbe keine Streitereien mehr in der Gemeinde! Das muß man sich mal vorstellen!! Eine Gemeinde ohne Gezänk und Streit ohne Machtspielchen und Manipulationsversuchen!

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