Gedanken zum ewigen Leben

Gerettet sein gibt Rettersinn

Der Tod ist nicht der Punkt am Ende des Lebens. Er ist ein Doppelunkt.

Und danach geht es mit einem großen Buchstaben weiter.

Wir haben ein Bild in der Natur dazu. Da ist ein Raupe, die durch den Staub dieser Erde kriecht. Und sie wird dann eine Puppe. Und in einer gewissen Weise ist das Leben der Raupe als Raupe endgültig vorbei. Und die Puppe ist so etwas wie das Grab der Raupe geworden. Aber dann kommt ein Tag, an dem aus der Puppe ein Schmetterling ausbricht. Ein Schmetterling, der sich über den Staub dieser Erde erhebt.

So ist es auch mit uns Menschen. Wir alle werden einmal sterben, und werden dann wahrscheinlich in ein Grab gelegt. In einer Weise ist unser Leben endgültig vorbei. Aber dann wird ein Tag kommen an dem wir aus dem Grab ausbrechen werden.

EIN ENGEL, DER EINE POSAUNE FESTHÄLT 

Ich stelle mir das so vor, dass am Thron Gottes ein Engel steht. Ein Engel, der eine Posaune festhält. Er steht ruhig hält die Posaune in der Hand und wartet auf ein Zeichen von Gott. Und Gott sitzt auf seinem Thron und vor ihm läuft die Zeit, die Jahre und Tage der Menschheit. Bis der Tag kommt, den die Bibel den „jüngsten Tag“ nennt. Und dann gibt Gott das Zeichen und der Engel wird die Posaune an seine Lippen setzen und die letzte Posaune blasen.

Diese letzte Posaune werden alle Toten hören und sie werden wieder lebendig werden. Das Meer wird seine Toten hergeben und das Land wird seine Toten hergeben. Und sie werden alle stehen und sehen wie der Herr erscheinen wird. Und an dieser Stelle muss ich korrekterweise nicht „sie“ sondern „wir“ sagen, denn auch Du und ich, wir werden an dem Tage auch dort stehen. Wir werden alle stehen, überwältigt von der Herrlichkeit dieser Erscheinung.

Wie können wir diese Herrlichkeit begreifen? Ein kleines Beispiel: Wen da ein klassisches Konzert ist, und die Musiker spielen außerordentlich gut. So dass die Zuhörer überwältigt sind von der Musik und der Darbietung. Wenn dann die letzten Akkorde verklungen sind, dann springen die Menschen auf. Keiner bleibt sitzen, sondern alle stehen auf ihren Füßen und applaudieren stürmisch. Wir nennen das „Stehende Ovationen“. Und so und noch viel mehr, wird die Herrlichkeit dieser himmlischen Erscheinung jeden auf die Füße bringen. Keiner wird sitzen oder liegen bleiben können. Wir werden alle aufspringen und überwältigt die Herrlichkeit des Sohnes Gottes sehen.

Aber dann, wenn er da sein wird, dann wird uns seine Gegenwart zu Boden werfen.

Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

— PHILIPPER 2,9-11

Du kannst zu Jesus heute stehen, wie du willst, du kannst ihn nennen wie du willst. Dann, an dem Tage, wirst du vor ihm auf die Knie fallen und du wirst bekennen, dass er der Herr ist, dass er der König der Welt, der Herrscher des Universums ist. Und er wird sich dann auf den Richterstuhl setzen und wird uns Menschen scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und wird zu den Einen sagen:

Kommet her, ihr gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!

— MATTHÄUS 25,34

Und zu den Anderen wird er sagen:

Gehet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

— MATTHÄUS 25,41

Und das, was du an dieser Stelle verstehen musst ist folgendes: Jeder Mensch, du und ich, wir gehören von Natur zu dieser zweiten Gruppe. Jeder von uns hat gesündigt und hat Schuld auf sein Leben geladen. Wir können mit unserer Sünde vor diesem heiligen Gott nicht bleiben und haben auch keine Entschuldigung.

Die Menschen haben also keine Entschuldigung, denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster.

— RÖMER 1,21

Finsternis im Herzen. Hoffnungslosigkeit im Tod. Verloren in Ewigkeit.

Aber in diese Finsternis gibt Gott ein Licht. Es ist die frohe Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus. Denn dieser Jesus, der uns einmal richten wird, war schon einmal auf unserer Erde. Nicht als Richter, sondern als Retter.

Er hat hier deine und meine Schuld auf sich genommen. Er hat an deiner und meiner Stelle die Strafe erlitten. Er hat die Möglichkeit geschaffen, wie der heilige und gerechte Gotte deine und meine Schuld vergeben kann. Er, der heilige und reine hat dort am Kreuz von Golgatha mit seinem Blut für deine und meine Sünde gesühnt. Er ist den bitteren Kreuzestod gestorben und ist siegreich auferstanden. Er lebt!

Und du kannst heute zu ihm kommen. Wenn Gottes Licht in die Finsternis deines Herzen scheint. Wenn du deine Verlorenheit und Ausweglosigkeit deines Lebens erkennst. Dann kannst du zu ihm kommen, deine Schuld ihm zu Füßen legen und ihn um Vergebung bitten. Wir haben die Verheißung:

So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.

— 1. JOHANNES 1,9

Du kannst das heute erleben. Und du kannst leben und sterben in der Hoffnung und im Glauben einmal die Worte zu hören:

Kommet her, ihr gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!

— MATTHÄUS 25,34

 

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