Was machst du mit den 10 Geboten?

Was machst du mit den 10 Geboten

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Die 10 Gebote

Mose hat von Gott am Sinai die beiden Tafeln mit den 10 Geboten erhalten. Sie lagen viele Jahre in der Bundeslade. Und sind dann mit der Bundeslade verschollen. Sie sind aber in 2. Mose 20 aufgeschrieben. Welche Bedeutung haben diese Gebote in unserer Zeit?

Die Meinung darüber geht in der Christenheit auseinander. Manche sagen: „Das ist das Mosaischen Gesetz, das im neutestamentlichen Zeitalter nicht mehr gilt. Es gelten nur die Gebote Jesu.“ Und Andere sagen: „Halte die 10 Gebote, sonst kommst du in die Hölle!“

Und so bleibt die Frage: Was machen wir mit diesen Geboten? Wozu hat Gott das Gesetz, wozu hat er die 10 Gebote gegeben?

Bevor ich diese Fragen beantworte hier noch mal die 10 Gebote in meine Worten in der Evangelischen Zählung (Die Katholiken fassen die ersten beiden Gebote zusammen und spalten das letzte in zwei Gebote auf).

1. Du sollst keine anderen Götter anbeten
2. Du sollst kein Bildnis machen
3. Du sollst den Namen Gottes mit Ehrfurcht gebrauchen
4. Du sollst den Sabbat halten
5. Ehre deine Eltern
6. Du sollst nicht töten
7. Du sollst nicht ehebrechen
8. Du sollst nicht stehlen
9. Du sollst nicht lügen
10. Du sollst zufrieden sein und keinen Neid haben

1. Sie offenbaren den Charakter Gottes

In jedem Gebot sind Eigenschaften von Gott zu finden. Was offenbart uns zum Beispiel das 10. Gebot über Gott?

Gott ist ein Versorger. Er sieht jeden. Ohne seinen Willen fällt nicht mal ein Sperling aus dem Himmel. Er wünscht jedem Menschen gutes. Auch denen, die ihn hassen oder verachten. Er lässt die Sonne aufgehen über Gerechte und Ungerechte, er lässt es regnen über Heilige und Sünder. Er hat gesagt es soll nicht aufhören Sommer und Winter, Aussat und Ernte. Er sieht dich persönlich an, weiß was du brauchst und gibt dir täglich alles das, was gut ist.

Was offenbart uns das 9. Gebot?

Gott ist Wahrheit. Er hat das absolute Wissen. Und das was er sagt ist wahr. Was er verheißt, will und kann er tun.

2. Sie offenbaren unsere eigene Unzulänglichkeit und Sündigkeit

Ich nimm mal wieder das 10. Gebot.
Du sollst Gott dankbar sein, für alles was du hast. Alle gute und alle Vollkommene Gabe kommt von Oben herab. Alles Gute, das du hast, hast Du Gott zu verdanken. Die Gesundheit, und die Sinnesorgane. Die Erziehung und Schulbildung. Ich könnte noch vieles mehr aufzählen.

Bist du damit zufrieden? Dankst du Gott regelmäßig dafür? Wie oft meckerst du über die Dinge, die Gott dir gibt. Wie oft schaust du auf andere, die es „besser“ haben als du? Wie oft ärgert dich, dass die anderen es „besser“ haben als du?

Und? Kannst du dich selbstzufrieden zurücklehnen und sagen, das 10. Gebot habe ich noch nie übertreten?

Oder wir nehmen das 9. Gebot.
OK. Muss ich da viel sagen? Sei mal ganz ehrlich.

Und ich sage dir, ich könnte jetzt von 10 auf 1 runter zählen, und du wirst feststellen, du und ich, jeder von uns Menschen, hat jedes der 10 Gebote übertreten.

Und wenn du sagst: „Hey, beim 6. Gebot hört’s auf. Ich habe niemanden getötet.“ Dann lies mal was Jesus zu diesem Gebot in Matthäus 5,21-26 sagt. Und dann weißt du, dass du auch dieses Gebot übertreten hast.

3. Sie offenbaren unser Bedürfnis für einen Retter

Wenn wir die Gebote übertreten haben, und das genaue Gegenteil sind von dem was Gott ist, dann ist das was uns erwartet nicht Gottes Gegenwart. Es ist seine Abwesenheit, es ist das, was wir Hölle, oder ewige Verdammnis nennen. Wie können wir denn diesem Schicksall entrinnen? Wer kann uns vor der ewigen Verdammnis retten?

Es ist den Menschen ein Name gegeben. Der Name Jesus Christus. Der Retter kam auf die Erde, hat in seinem Leben keins der Gebote übertreten. Und ist aber als Übetreter gestorben. Nicht wegen seiner Schuld, sondern er nahm unsere, er nahm deine und meine Schuld auf sich. Er ist für dich und mich am Kreuz gestorben. Und er ist siegreich auferstanden. Er Lebt!

Und wenn du auf Ihn schaust. Ihn als deinen persönlichen Retter erkennst, wenn du deine Schuld anerkennst, sie zu ihm bringst und ihn um Vergebung bittest, dann, und nur dann, bist du gerettet.

Unsere Unfähigkeit diese Gebote zu halten zeigt uns unsere Verlorenheit und macht deutlich, dass wir jemanden brauchen, der uns rettet.

4. Sie zeigen uns den Weg zum Leben

Wenn du wiedergeboren bist, dann sind die Gebote nicht eine lästige Last. Es ist die Lust, denn du willst Gott gefallen, du willst das tun, was er will. Und hier ist sein Wille im Klartext geschrieben.

Und noch ein anderer Gedanke. Stell dir vor, nicht du allen, sondern die ganze Gesellschaft lebt nach diesen Geboten. Keiner lügt, keiner spielt, keiner tötet, keiner bricht die Ehe. Du musst dein Fahrrad an der Uni nicht abschließen. Keine Selbstmordattentäter jagen Menschen in die Luft. Du kannst jedem vertrauen, und jeder vertraut dir. Wie einfach und lebenswert wird das Leben in dieser Gesellschaft?

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Kommentar (1)

  1. Christine Ott

    Lieber Robert!
    So habe ich das noch gar nicht gesehen,das die Gebote das Wesen Gottes widerspiegeln…danke für diesen Impuls!Unter diesem Gesichtspunkt werde ich noch weiter drüber nachdenken.
    Gott segne dich

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