Nachdenkliches Bibellesen – Zwischenfrage

Ich habe in vergangenen Wochen drei Artikel als Ansporn zum Bibelstudium gepostet.

Nachdenkliches Bibellesen I – Auferwecken des Lazarus

Nachdenkliches Bibellesen II – Esther die schöne Königin

Nachdenkliches Bibellesen III – Das neue Gebot

Ich stehe jetzt vor der Frage, ob ich hier weitermachen soll. Ich habe die Meinung gehört, dass es keinen Zweck hat. Die Jugend von heute verläßt die Komfortzone nicht. Sie lesen vielleicht den Artikel, aber keiner beschäftigt sich mit der vorgeschlagenen Bibelstelle. Keiner nimmt sich die Zeit um die vielen Fragen, die ich im Artikel stelle, zu beantworten. So ist die ganze Mühe vergeblich.

Und ich frage mich: Ist das wahr? Ich gebe diese Frage jetzt an dich lieber Leser weiter. Ist es wahr für dich? Du musst nicht für die anderen antworten, nur für dich. Wenn du einen dieser Artikel gelesen hast, hast du dir die Zeit genommen, dich damit zu beschäftigen? Wenn ja, bitte schreib einen Kommentar zu diesem Beitrag. Und wenn nein, und du weißt, warum, und wenn der Grund für dieses „warum“ in meinem Artikel liegt, dann schreib mir das bitte auch.

Ich brauche Feedback von euch, damit ich weiß ob und wie ich weitermachen soll. Wenn ihr nichts schreibt, dann ist das auch ein Feedback. Dann weiß ich, dass ich das Experiment „Nachdenkliches Bibellesen“ beenden kann.

Danke.

Kommentaren (4)

  1. Christine Ott

    Lieber Robert!
    Erst einmal vielen Dank für deine bibeltreuen Anregungen.
    Ich glaube,dir passiert gerade das,was vielen Pastoren mit der klassischen Bibelstunde passiert.Ich hatte gehofft,deine moderne“Bibelstunde“im Internet findet mehr Anklang.Zu meiner Schande muss ich gestehen,das ich die Texte zwar bearbeitet habe,aber das mir nicht klar war,wie sehr du auf einen Kommentar dazu gewartet hast.Aber ich bin lernfähig 🙂
    Zum einen befürchte ich,das die Generation der Saurier mit drei Bibelübersetzungen,einer Konkordanz,einem Bibellexikon und der Bereitschaft mehr Zeit als für facebook in die Bibel zu investieren am Aussterben ist.
    -Zwischenfrage:wer von euch hat meinen Monster Kommentar wirklich Wort für Wort bis hierher gelesen????-
    Das ist meiner Meinung nach das nächste:Short messages.Innerhalb von zehn Sekunden entscheidet das Gehirn:interessiert mich nicht….interessiert mich,aber kenn ich schon…..oh,da muss ich noch bissel drumrumgoogeln.Der moderne Mensch ist gewohnt,schnell die gesuchte Information zu bekommen.Denken….Hauptsache ich geb das richtige Suchwort ein.
    Urteile ich zu hart?
    Lieber Robert!Wieviele Anmeldungen hast du für deine Mails?Kennst du die 20/80 Regel?20% davon folgt dir wirklich gedanklich und davon 20% intensiv und davon gibt dir 20% ein feedback.Der Überrest also.
    Sehe es so:für dich steht die Frage nicht,wieviel feedback du bekommst,sondern ob diese Seite deine Berufung ist.Dann zieh das Ding in Treue vor Gott durch.Auch ohne feedback….Seines hast du durch den Frieden im Herzen.
    War es nur ein fleischlicher Versuch,dann ist es wirklich Kraft-und Zeitverschwendung,weil Sein Segen nicht dahinter steht.
    Gott segne dich und schenke dir Seine Weisheit und Seinen Frieden
    Liebe Grüsse
    Christine

    • Hallo Christine,

      Danke für die Ermutigung. Du hast recht, es geht nicht darum, wie viele sich zurückmelden. Wenn nur einer sich mehr mit der Schrift beschäftigt und dadurch Gott näher kommt und Christus ähnlicher wird, hat sich das gelohnt.

      Lieben Gruß
      Robert

  2. zEG

    Lieber Robert,
    du hast ja nicht die ganze Jugend gefragt oder? Wer auch immer sagt, dass die Jugend zu bequem ist, kann ja nicht im Namen aller Jugendlichen sprechen.

    Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir auch nur für den zweiten Artikel Zeit genommen habe (bin aber auch kein Jugendlicher mehr). Allerdings habe ich das Buch Esther nur vier oder fünf Mal durchgelesen.
    Mir fallen dadurch zwar immer mehr Details auf, aber ich weiß nicht wirklich wie ich das Ganze in der Praxis anwenden soll. Was fange ich mit dem Wissen an?

    Liebe Grüße

    • Danke für die Rückmeldung.

      Nun, ich habe die Aussagen etwas überspitzt. Mir ist schon klar, dass es so nicht wahr ist, das (gar) keiner die Komfortzone verlässt. Es wird schon welche geben, die es tun ;-). Mich bewegte die Frage, wie viele es wohl sind. Aber ich glaube, das ist die falsche Frage. Wie Christine schon gesagt hat.

      Deine zweite Frage ist viel interessanter. Darauf bin ich in dem Artikel mit Esther nicht eingegangen. Da werde ich wohl in Zukunft einen Schwerpunkt legen müssen.

      Eine Anwendung zu Esther: Obwohl Gott in der Krise scheinbar abwesend ist, hätte er den Beteiligten nicht näher sein können. Er ist da, und er hat alles unter Kontrolle. Wenn du durch Krisenzeiten gehst, und das Gefühl hast, Gott ist nicht da. Du rufst, aber er antwortet nicht. Dann kannst du wissen, er ist dir so nah, dass er nicht näher sein kann. UND Er hat alles unter Kontrolle.

      Lieben Gruß
      Robert

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