Hindernisse für Gebetserhörungen

Hindernisse für Gebetserhörungen

Im Buch der kniende Christ geht es im 11 Kapitel um Gebetshindernisse. Punkt 4 hat mich schwer getroffen.

Lieblosigkeit kann eines der größten Gebetshindernisse sein. Der Geist der Liebe ist eine Voraussetzung für ein gläubiges Gebet. Unmöglich kann unser Verhältnis zu Gott in Ordnung sein, wenn unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen nicht in Ordnung ist.

„Liebet eure Feinde … Bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel“
— MATTHÄUS 5,44-45

Wir wagen anzunehmen, dass eine große Zahl sogenannter Christen nie über diese Frage nachgedacht hat. Wenn man hört, wie viele — selbst hervorragende — Reichsgottesarbeiter über andere sprechen, so kann man nur nachsichtigerweise annehmen, sie hätten dieses Gebot unseres Herrn nie gehört!

Unser Herr geht sogar so weit, dass Er sagt, wir sollen Ihm nicht einmal unsere Gaben bringen, wenn wir eingedenk werden, dass unser Bruder „etwas wider uns habe“. Wenn Er unsere Gaben nicht annehmen will, wird Er dann wohl unser Gebete annehmen?

Wie träge und unwillig sind wir, einzusehen, dass oft gerade unser Leben unsere Gebete hindert! Wie fehlt es an der Bereitschaft, im Geist der Liebe zu handeln.

Wie viele meiner Gebete ließ wohl Gott unbeantwortet, weil ich nicht geliebt habe? Weil ich nicht bedingungslos geliebt habe, weil ich darauf gewartet habe, dass der Bruder sich ändert, bevor ich ihm meine Liebe zeige. Weil ich mit Worten und der Zunge geliebt habe, aber nicht mit der Tat und der Wahrheit. Weil mein Herz hart war gegen meine Schwester und mich nicht gehindert hat harte Worte zu sagen. Und als ich die Tränen gesehen habe, die diese Worte verursacht haben, ließ mich das harte Herz einfach darüber wegschauen. Ach Herr, vergib!

Ich will im Geist der Liebe leben, damit meine Gebete nicht gehindert werden. Willst du?

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