Verstehst du auch, was du singst?

Verstehst du auch was du singst?

Die Gottlosen sagen die Lüge. Wir Christen machen das nicht! Wir gehen am Sonntag in die Kirche und singen sie.

Zum Beispiel so:

Jesu treu will ich dir dienen,
denn du gabst dich ja für mich.
Immer treu für dich nur leben,
denn du lebtest einst für mich.

Wenn um mich die Stürme toben,
die zum Besten du mir schickst,
will ich dich doch herzlich loben,
deine Liebe mich erquickt.

Sollt ich gleich wie die Märtyrer
auch Gefängnis, Spott und Hohn
ernten, in dem Dienst der Liebe,
habe ich doch dich zum Lohn.

Jesu, dich will ich erhöhen,
selbst nichts gelten und nichts sein,
deiner Stimme will ich folgen,
dir mein ganzes Leben weihn.

Treu, ja treu, will ich dir dienen,
treu in Leiden und in Not;
treu für deine Wahrheit kämpfen
treu dir sein, bis in den Tod

Oder das Lied, das unser Jugend in der letzen Woche gesungen hat: „Alles will ich Jesus weihen“.

Das singt sich alles so leicht. Aber stehe ich nicht in der Gefahr voller Begeisterung über den Text drüber weg zu singen? Es kann sogar sein, dass am Sonntag, während ich es so singe, es auch genau so meine. Aber dann kommt der Dienstag oder Mittwoch, und mein Leben straft mich Lügen. Will ich wirklich, wie im 4. Vers nichts gelten und nichts sein und nur Jesus erhöhen? Ist Er mir so wichtig, so teuer, dass ich bereitwillig Spott und Hohn ertrage?

Es macht schon Sinn, am Sonntag auf Text zu achten und an den Dienstag und Donnerstag zu denken. Vielleicht verschwindet dann die Festigkeit in der Stimme und Gesang wird bedächtiger. Und ehrlicher. Und das Lied formt ein Gebet.

Und es macht Sinn am Montag und Mittwoch an den Sonntag, und das was man dort gesungen hat, zu denken. Und das was man gesungen hat zu beten. Die Hingabe an Gott ist kein einzigartiger Akt irgendwann in unserer Vergangenheit. Du musst dich jeden Tag aufs neue uns Gott weihen. Mach es zu deinem täglichen Gebet. Und dann wirst du das, was du singst.

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Kommentar (1)

  1. Alex Baumbach

    Hallo Robert,

    Habe dein Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt und lese sehr gerne darin. Das kann man sehr schön zwischendurch machen und sich so ein paar „frische Gedanken“ abholen.

    Ich will dich ermutigen, die Arbeit weiterzuführen.

    Liebe Grüße aus Chile,
    Alex Baumbach

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