Die vier reformatorischen Soli

Heute würde man sagen: Das waren die „basics“ der Reformation. Die Erkenntnis und Rückbesinnung auf die wahren Werte. Die vier „Soli“. Vier mal „Allein“.

Sola Fide - Allein der Glaube

Nicht das, was ich tue macht mich gerecht vor Gott. Es ist das, was Er getan hat. Und der Glaube daran bringt die Vergebung und Rechtfertigung.

 

Sola Gratia - Allein die Gnade

Gott hat mich gefunden. Nicht auf Grundlage dessen was ich bin, sondern auf Grundlage dessen, was Er ist. Weil er ein barmherziger Gott ist. Weil es seine Eigenschaft ist zu lieben.

 

Solus Christus - Christus allein

Ich lebe nicht für mich. Ich lebe nicht für eine „große Idee“. Ich lebe nicht für die Gemeinde oder Kirche. Ich lebe für Ihn, der für mich gestorben und auferstanden ist.

 

Sola Scriptura - Allein die Schrift

Ich lese die Schrift, um das zu tun was sie mir sagt. Deshalb tue ich das, was ich tue. Nicht weil andere sie auch tun oder gut finden, sondern weil das Wort Gottes es mir sagt.

 

Du kannst diese Grundaussagen der Reformatoren nehmen um dich zu prüfen. Haben diese Dinge immer noch Priorität in deinem Leben? Ich möchte das mal am Beispiel „Solus Christus“ festmachen. Es gibt Kleidungsstücke, die du nicht anziehst. Es gibt Orte, wo du nicht hingehst. Warum machst Du das nicht? Was ist dein erster Gedanke, wenn du daran denkst es doch anzuziehen, dort doch hinzugehen?

Ist es Menschenfurcht? Denkst du: Was werden die Geschwister denken, wenn sie mich so sehen? Was werden die Ältesten sagen, wenn sie mich dort sehen? Oder ist es Gottesfurcht? Die Angst Christus zu betrüben. Lebe für Ihn. Für Ihn allein!

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