Gedanken zum Jahresausklang

Gedanken zum Jahresausklang von Robert Witt

Ein Jahr bloggen.

Als ich Ende letzten Jahres den Blog aufgesetzt habe, da war es mir schon bange, ob ich das was ich mir vorgenommen habe, schaffen werde. Ich gehöre zu den Menschen, die gern etwas neues anfangen. Aber ich bin auch meistens der Erste der aufgibt. Mir fallen so viele Gründe ein, warum es besser ist mit einer Sache aufzuhören. Und dann kann ich fast nicht anders, ich gebe einfach auf. Ich schaute Ende 2013 mit der Angst wieder zu versagen in das Jahr 2014. Jetzt schaue ich dankbar auf dieses Jahr zurück. Ich habe es tatsächlich geschafft. Doch halt! … Ehre, wem Ehre gebührt.

Wer sich aber rühmen will, der rühme sich des Herrn.

— 2. KORINTHER 10,17

Dankbarkeit

Ich bin Gott dankbar, für das was Er mir durch diese Arbeit gegeben und gelehrt hat. Manchmal war es leicht zu schreiben. Die Gedanken, sie flossen einfach heraus – über die Finger und die Tastatur auf den Bildschirm. Und manchmal war es harte Arbeit. 3-4 Tage hintereinander musste ich mich zwingen an einem Artikel weiter zu schreiben. Welch eine Erleichterung, wenn er dann fertig war. Manchmal hatte ich so viele Ideen für Artikel, dass ich sie mir notieren musste und manchmal wusste ich gar nicht, was ich schreiben soll. Manchmal hatte ich Artikel bis 6 Wochen im Voraus fertig, und manchmal hatte ich am Montag den Artikel für Dienstag fertiggestellt. Es war ein perfekter Mix aus Pflichtbewusstsein und Freude am Schreiben.

Gott hat mir geholfen Zeit zum Schreiben zu finden. Er hat die Kontrolle über meinen Kalender übernommen. Einige Male in diesem Jahr sind die Termine am Vormittag kurzfristig ausgefallen, so das ich zuhause bleiben und die Artikel schreiben konnte. Er hat mir Energie und Ruhe zum Schreiben gegeben. Und es gab Zeiten, da hat er mich einfach getragen.

Er hat mir Ida, meine liebe Frau gegeben. Ich bin so froh, dass sie mich von Anfang an ermutigt hat, mich in den Gebeten unterstützt hat. Sie hat viele der Artikel aus den alten „Posaunen“ abgetippt und das Meiste, das ich geschrieben habe, Korrektur gelesen. Sie hat mir den Rücken frei gehalten. Und auch für Einiges, was ich da „verzapft“ habe, die Leviten gelesen. Sie ist ein wunderbarer Partner. Ohne sie wäre dieser Blog nicht das, was er ist.

Und ich möchte euch, den Lesern danken. Für eure Gebete, für die Kommentare. Für die ermutigende E-Mails. Für die Hinweise auf Fehler und Korrekturvorschläge. Für die Treue. Nach wie vor sind fast 3/4 der Besucher wiederkehrende Leser. Danke!

Rückblick

Zuerst wollte ich hier noch die 5 meistgelesene Artikel posten. Aber dann habe ich gedacht, dass diese Artikel sowieso schon am meisten gelesen werden. Ich möchte hier meine eigenen Favoriten zeigen. Artikel, die mir schon beim Schreiben zu Herzen gegangen sind. Gedanken, die mir in diesem Jahr wichtig waren. Hier sind 6 Artikel, die ich selbst gern aufschlage.

1. Erschreckende Gedanken zur Einheit der Gläubigen

2. Unsere mächtigste Waffe liegt in der Ecke

3. Was macht ein Pharisäer mit einem unfruchtbarem Apfelbaum?

4. Hast Du schon deine Berufung gefunden?

5. Was machst Du mit dem Schlüssel zum Himmel?

6. 4 Bestandteile einer Bitte um Entschuldigung

Ausblick

Was wird uns das Jahr 2015 bringen? Für mich möchte ich es zum Jahr des Gebets machen. Ich sehe da bei mir viel Potential. (Das ist eine nette Umschreibung, mit der ich sagen möchte, dass mein Gebetsleben jämmerlich ist, im Vergleich mit den Männern Gottes deren Biografien ich liebe.) So soll beim Bibellesen mein Augenmerk auf dem Gebet liegen. Ich will einige Bücher über das Gebet lesen. Und ich möchte beten. Mehr. Intensiver. Denn das habe ich verstanden. Beten lernt man nur durch Beten. Und ohne Beten werde ich nie wie Jesus. Ohne Beten bin ich und auch dieser Blog nutzlos in der Hand des Allmächtigen.

Was den Blog anbetrifft, möchte ich etwas Druck rausnehmen. Ich werde in 2015 nur noch einen Artikel pro Woche schreiben. Und ich wünsche und bete, dass es euch zum Segen wird. Dass ich junge (und auch ältere) Christen zu einem Leben ermutigen und anspornen kann, dass unseren Meister verherrlicht. Damit wir alle Ihm ähnlicher werden.

Ich wünsche euch den reichen Segen unseres Gottes für das Jahr 2015

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