Ein Apell an den Krieger in dir

Apell an den Krieger auf Werden wie Jesus

Gott erwartet von mir, dass ich meine Kräfte für den Aufbau des Reiches Christi einsetze. Ich habe Zeit und Talente, Geld und Güter erhalten, um sie für die höchsten Interessen der Seele auszunutzen. Leider vergeude ich viel zu viel Zeit. Ich verwende mein Geld, meine Güter (Handy, Auto etc.) und vor allen Dingen meine Zeit noch viel zu oft für die Befriedigung meiner privater, nichtswertiger Vergnügungen. Dabei muss doch die Arbeit für den Herrn und sein Reich meine tiefste Befriedigung werden.

Die Nachfolge des Herrn Jesus ist nicht ein gemütlicher Spaziergang, auch keine Bummelfahrt ins Blaue, sie ist nach der heiligen Schrift „Kriegsdienst“. Ich habe Feinde, die jede meiner Nachlässigkeiten ausnutzen, um ihre dunklen Pläne zu verwirklichen. Der Gegner benutzt jede Lücke, die ich aufweise, um für seine Sache Kapital daraus zu schlagen und einen Vorteil für sich zu ergattern.

Theoretisch weiß und verstehe ich das alles. Aber praktisch… irgendwie denke ich im Alltag nicht so oft daran. Und lasse mich doch noch so manches Mal einfach hängen. Wie geht es Dir damit? Kennst du das auch?

Machen wir dieser Schmach ein Ende und zeigen wir uns der Stunde gewachsen! Es ist Zeit, die Spielsachen wegzulegen und zu den Waffen des Geistes zu greifen. Es ist endlich Zeit, die Kinderschuhe auszuziehen und ein Mann zu werden im Glauben und im Verantwortungsbewusstsein. Es ist wirklich hohe Zeit, sich mit aller Energie für die göttlichen Interessen einzusetzen.

Und dieses [sollen wir tun] als solche, die die Zeit verstehen, dass nämlich die Stunde schon da ist, dass wir vom Schlaf aufwachen sollten; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe. So lasst uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Lasst uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid; sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!

— RÖMER 13,11-14

 

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Kommentaren (2)

  1. Erich Schall

    Lieber Robert. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen und hast mich geschildert.
    Lass uns wirklich radikal im Reich Gottes arbeiten. Wie Epaphroditus :
    „denn für das Werk des Christus ist er dem Tode nahe gekommen, da er sein Leben gering achtete“Phil.2;30
    „Lieber verbrennen als verrosten „, ich bin schon halber verrostet.
    Wünsche allen die diesen Artikel lesen, Feuer und Demut.

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