Der Kampf mit dem Schönheitsideal

Der K(r)ampf mit dem Schönheitsideal

Ein sehr schöner und zeitgemäßer Artikel. Von einer Frau für Frauen geschrieben, aber auch für Männer ganz gut zu lesen. Sie macht hier einen reinen Tisch und legt die biblische Grundlage, auf der wir dann Themen wie Kleidung, Schmuck und Make-Up diskutieren können.

Also was ist dein Schönheitsideal? Für dich und deinen (zukünftigen) Partner? Wie stark ist es eigentlich vom Zeitgeist geprägt? Von diesen Bildern der photoshopten Supermodels, von diesen „Menschen“ die nur in der digitalen Welt existieren, die in der Realität nicht vorhanden sind.

 

Schlagworte: , , , , ,

Kommentaren (2)

  1. missi

    Wow, herausfordernde u ziemlich konfrontative Argumentation 🙂 aber echt mal mehr Substanz als nur „ihr seid wunderbar gemacht“ oder „ihr sollt euch nicht äußerlich schmücken“ 😉

    Vielleicht nicht direkt zu deinen Fragen, aber hab mal nen Bericht gelesen oder gehört, dass in einem Versuch nacheinander Bewerbungsmappen mit jeweils unterschiedlichen Fotos in eine Telefonzelle oder so gelegt wurden – so als hätte derjenige seine Bewerbung vergessen. Dann wurde geschaut, ob das Foto Einfluss darauf hatte, welche der Mappen an den auf der Bewerbung stehenden Adressaten geschickt wurden. Das Ergebnis ist ziemlich krass finde ich – es wurden viiieel mehr Bewerbungsmappen (wenn nicht nur, weiß es nicht mehr) mit Fotos „schöner Menschen“ zur Post gebracht. Also dass das beim Personalmarketing so läuft ist ja klar, aber wie oberflächlich und bedingt, voreingenommen und ungleich wir fast alle bewerten und handeln schockt dann doch.

    Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie die Person, mit der ich zu tun habe, aussehen würde, wenn sie äußerlich so gestaltet wäre wie sie innen ist.
    Und auch, wie ich aussehen würde, wenn mein Inneres nach außen gekehrt wäre (also nich wörtlich^^) – ich glaub manchmal würden die Leute wegrennen 😀

    Interessant finde ich aber, dass Menschen, die vielleicht stark unserem „Schönheitsideal“ entsprechen, einen großen Teil ihrer Attraktivität verlieren, wenn sich zeigt, dass ihr Charakter, ihr Wesen, ihre Ausstrahlung nicht schön ist. Dagegen wirken andere, um so länger man sie kennt, immer schöner und anziehender, weil ihr Wesen sie schön macht.

    Außerdem macht Jesus schön 🙂 Es ist einfach zu sehen, wenn er in einem Menschen ist. Ich kenne vereinzelte Menschen, die so von Christus „verzehrt“ sind, dass seine Schönheit das erste ist, was du siehst. Ja, du kannst es echt SEHEN! Es gibt keine reinere und strahlendere Schönheit.

    Ich glaub auch es bringt nich viel, wenn wir uns darüber den Kopf zerbrechen, wie wir das „Schönheitsideal“ aus unserm Leben kriegen – wir müssen mehr Christus IN unser Leben bekommen. Dann wird alles, was seine Schönheit verzerrt, „automatisch“ verschwinden.
    Leider bin ich da selbst noch meilenweit entfernt. Aber wir haben ja den besten Beauty-Coach 🙂

    • Robert

      Die Frage ist: Was ist schön? In der westlichen Gesellschaft, sind es (um mal bei den Mädels zu bleiben) schlanke, sportliche, braungebrannte Frauen mit einer makellosen Haut im Gesicht und Augenbrauen, die wie gemalt aussehen. Solche Frauen würden vor 300 Jahren als hässlich gelten. Damals war das Schönheitsideal: Strahlend weiße Haut und >100 Kilo.

      Das was wir uns beantworten müssen ist: Welches Bild entsteht in meinem Kopf, wenn ich an einen schönen Menschen denke? und Was prägt dieses Bild? Wer definiert was „schön“ ist? Ich behaupte, dass dieses Bild weitgehend durch die Werbung geprägt wird. Und weil dort mit Photoshop ideale Menschen kreiert werden, sind die meisten Menschen unzufrieden mit ihrem Äußeren. Bewusst oder unbewusst streben sie diesem Schönheitsideal nach. Und das ist die Lüge um die es geht.

      Das ist erstmal eine Kopfsache. Zu verstehen, dass mein Bild von Schönheit z.B. durchtrainiert und muskulös mit dem idealen BMI (um das auf mich zu beziehen) nicht wahr ist.

      Ich glaube, du bist da schon weiter, wenn Christus dein „Beauty-Coach“ ist. Wenn Er definiert, was schön ist. Das ist aus meiner Sicht das Ziel des Artikels.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.